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Gespräch zwischen Stefan Lohr und Tim Holroyd, Headchoach & Headpro Logicalgolf

Son Gual, Mallorca

27. Oktober 2011

 

Tim, Laurids trainiert jetzt seit 3 Jahren mit Logicalgolf, insbesondere mit Dir und Robert Baker. Wie erlebt ihr beide die Zusammenarbeit mit Laurids?

Durchaus sehr positiv, aus dem einfachen Grund: weil Laurids selbst so begeistert ist und so viel Elan hat. Für uns ist es eigentlich eine Begleitung und wenn jemand so motiviert ist, im positiven Sinne, sind wir einfach mehr Coach als Trainer. Wir sind auch Trainer, natürlich, aber vor allem Coach. Hier muss man Laurids ein bisschen bremsen, weil er sonst von morgens bis abends nur Golf spielen würde. Er ist sehr begeistert und das hilft der Sache enorm.


Jetzt seid ihr beide, Robert und Du, zwei Weltklasse-Golftrainer und ihr arbeitet sehr viel mit professionellen Tour-Golfern. Was macht für Euch den Reiz aus Laurids zu trainieren und euch so stark zu engagieren?

Ja, sagen wir mal so – es ist wie im ersten Punkt: er ist sehr begeistert und sehr motiviert und er hat das jetzt selbst bewiesen. Insbesondere in den letzten zwei Jahren, wo er super Leistungen gebracht hat. Und in der Wachstumsphase in der er drinsteht, ist das sehr sehr positiv. Wie gesagt, wir machen das auch mit Begeisterung für ihn, weil er diese Einstellung auch ausstrahlt.

 
Habt ihr schon einmal einen Spieler wie Laurids erlebt, der in diesem Alter bereits technisch und spielerisch so weit ist?

Sicherlich in Deutschland nicht! Weltweit stellt man aber fest, dass Golf immer jünger wird. Du hast selbst in all den Kids Championships mit Laurids gespielt, auch in Portugal, wo Laurids letztes Jahr gewonnen hat. Und man sieht, dass Golf weltweit eigentlich immer jünger wird. Man sieht jetzt Major-Sieger wie Rory McIlroy oder Tiger damals in seiner High Time, als er 20 war - und dass diese Jungen jetzt Majors gewinnen. Golf wird jünger und dynamischer und Laurids hat all die Attribute, um das so hinzubekommen wie die Topspieler in der Welt, die heute da sind.



Tim Holroyd bei der Arbeit mit Laurids Lohr in der Logicalgolf-Academy in Son Gual auf Mallorca 

 

Was zeichnet Laurids Deiner Meinung nach als Golfspieler aus? Was ist ganz besonders an ihm?

 Was ich an Laurids mag: er ist zwar erst elf Jahre alt, aber er denkt wie ein 18-Jähriger. Das beginnt damit wie er an den Ball geht, wie er einen Schlag analysiert. Und das hat man bei allen Top-Golfern gesehen. Die haben ein Auge für das Spiel. Das hat weniger mit Technik zu tun, sondern mit dem Gefühl für das Spiel: Wie spiele ich einen Platz? Wie spiele ich eine Situation? Er analysiert sehr schnell. Wenn er entscheidet, dann geht’s zur Sache. Und diese Gabe haben nicht viele Spieler.


Wie beurteilst Du die Entwicklung von Laurids?

Sicherlich - es geht rasant schnell. Man gewinnt keine Weltmeisterschaft, wenn man kein Talent hat. Und wenn man zurückblickt zu den Superstars des Golfs heute - ob das Rory oder Tiger oder jemand anders wie z.B. Phil Mickleson ist - die haben alle diesen Erfolg schon sehr früh gehabt, in der Jugend oder als Kids. Und wir sehen durchaus die Chance, dass Laurids das ebenso macht. Die Technik entwickelt sich über Jahre, das ist eine unendliche Geschichte, wo Du an allen Teilen deiner Technik feilst und feilst. Was wirklich einen Topspie-ler ausmacht, ist sein Gefühl für das Spiel. Kriegt er einen Score hin, auch wenn er mal nicht so gut spielt? Und das hat Laurids! Er hat Biss! Auch wenn es bei ihm mal nicht so gut läuft, er schafft es den Ball ins Loch zu bringen. Und das machen die Besten!



Und wie ist Deine Einschätzung bezüglich Laurids golferischer Zukunft? Wo siehst Du ihn beispielsweise in 6-10 Jahren?

Sicherlich -  wir wollen ihn zu einem sehr etablierten Tourspieler auf der European Tour machen. Wenn es nach Amerika geht: fine. Aber ich – das ist meine persönliche Meinung – finde die European Tour genauso stark wie die US PGA Tour, auch von den Spielern her. Aber das Ziel eines jeden jungen Golfers ist es, in den Majors zu spielen - in einem Masters, in den US Open usw. Und das ist es, wovon die jungen Spieler träumen: von diesem Tag, wo sie zum ersten Mal nach Augusta gehen. Und da sehe ich durchaus die Chance, dass Laurids da hinkommt. Wir hoffen das. Das ist unser Ziel!

 

Teilt auch Robert Baker Deine Einschätzung bzgl. Laurids Entwicklung?

Robert hat eine Begeisterung für Laurids! Er hat das selbst gesagt. Und man darf nicht vergessen, dass Robert sehr viele Weltklassespieler trainiert hat. Er hat Ernie Els durch seine Jugend und seine beste Zeit als Nr. 1 begleitet, so wie viele Top-Spieler wie zum Beispiel auch Price, Faldo, Norman, Ballesteros. Und wenn Robert sagt, dass jemand Talent hat, dann meint er das auch! Er bringt diesen Einsatz rein, weil er etwas Besonderes in Laurids sieht. Ich glaube man kann sich auf Roberts Meinung sehr stützen, weil er so viele Top Spieler gesehen hat. Und dann kannst du schon sicher sein - wenn er sich von sich aus einsetzt - dass er weiß, dass Laurids groß wird. Auf der anderen Seite muss man aber auch bescheiden bleiben, weil es keine Garantie im Golf gibt, auch wenn Du ein Supertalent bist. Man kann eigentlich nur am Prozess arbeiten, und einfach das Beste geben, das man kann. Und man sieht bei allen Top-Pros, dass sie gute Rahmenbedingung um sich herum haben. Sie haben gute Leute um sich, sie haben eine gute Familie, sie haben gute Freunde. Das scheint für uns eigentlich wesentlich zu sein. Dieses Umfeld ist genauso wichtig, wie das Spielen selbst. Weil es zu viele Sachen außerhalb des Spiels gibt, die den Spieler stören könnten. Und das scheint bei Laurids alles da zu sein. Sein Golf entwickelt sich sowieso weiter – er hat die Motivation selbst, er hat eine gute Technik. Wir als Coaches oder Du als Familienvater – wir alle sind verantwortlich, dass die Bedingungen um ihn herum gut sind - wo er trainiert, wie er trainiert, und dass die Leute um ihn herum einfach gute Leute sind. Und da hat er alle Voraussetzungen!

 



LogicalGolf  - eines der besten Konzepte zum Erlernen und Perfektionieren des Golfspiels.

Nicht umsonst trainieren viele Tour-Professionals nach dem innovativen System von LogicalGolf


Robert Baker, ehemaliger Assistent von David Leadbetter und Begründer der Methode LogicalGolf, unterrichtet und coached sowohl professionelle Golfspieler, als auch ambitionierte Amateurspieler. 
 
In Deutschland ist der Golfsport seinen Kinderschuhen entwachsen. Für eine Vielzahl von Golfern rückt der sportliche Aspekt des Spiels stark in den Vordergrund. Kurzum, auch in Deutschland ist die Zeit reif für eine Methode, für Trainings und Trainingspläne
 

       


Bei Logical Golf geht es um weit mehr als „eine Stunde beim Pro nehmen“. Wir sprechen von Trainings und Seminaren, Konzepten und Inhalten und von einer Lehrmethode – Logical Golf.
 
Logical Golf ist eine von Robert Baker entwickelte, erfolgreiche Lehrmethode zur Verbesserung des Golfspiels. In Deutschland ist Robert Baker, ehemals Assistent von David Leadbetter,  bekannt für seine Beiträge in der Rubrik „Training“  des Golfmagazins Golf Journal.
 
Logical Golf ist die offizielle Lehrmethode des Südafrikanischen Golfverbandes und wird an der Universität von Pretoria doziert.
 
Logical Golf erklärt durch den Einsatz visueller und technischer Hilfsmittel den Ablauf und die Komplexität des Golfschwungs. Dieses Verständnis bildet die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Golfspiel. Es geht also nicht so sehr um ich kann es, sondern um ich habe es verstanden.


Professionelle Golfspieler, Amateurspieler aller Leistungsstärken und Prominenz aus Politik und Showbusiness vertrauen und setzen auf die Methode LogicalGolf. Zu Ihnen zählen Superstars des Golfsport wie Nick Faldo, Greg Norman, Nick Price und Ernie Els und Jarmo Sandelin ebenso wie Nelson Mandela, Bill Clinton, Hugh Grant und Michael Douglas.

Seit Juli 2008 trainiert auch Spitzen-Nachwuchsspieler Laurids Lohr bei Robert Baker und seinem Team von LOGICALGOLF.


       Laurids mit Robert Baker (BMW International Open, München 2008, oben)

             und mit Tim Holroyd (Mallorca, Son Gual, Februar 2011, unten)



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